5 der besten Linux-Distributionen für Anfänger

Beginner Linux Distros Featured

Wenn Sie darüber nachdenken, Linux auszuprobieren, könnten Sie durch die Angst vor einer steilen Lernkurve abgeschreckt sein. Nicht jede Linux-Distribution ist jedoch so schwer zu verstehen wie Arch. Eine Reihe von Linux-Distributionen ist perfekt für Anfänger geeignet.

Lassen Sie uns einen genaueren Blick auf fünf ideale Linux-Distributionen für Anfänger werfen, die ihre ersten Schritte in die Linux-Welt machen.

Auch lesen: Was ist Doom Emacs und wie installiert man es

1. Ubuntu

Ubuntu ist eine der beliebtesten Linux-Distributionen – ihre Popularität macht sie zu einer äußerst zugänglichen Wahl für Anfänger, mit einer Menge nützlicher Informationen und Gemeinschaftsunterstützung, um neuen Benutzern zu helfen.

Beginner Linux Distros Ubuntu Installer

Neue Ubuntu-Nutzer können zwischen der Standardversion und der LTS-Version (Long Term Support) wählen. Der LTS-Support dauert fünf Jahre, während Standardversionen jeden April und Oktober veröffentlicht werden.

Ubuntu bietet einen einfach zu verwendenden grafischen Installer, sodass neue Anfänger die Kommandozeile nicht benutzen müssen. Sie haben auch die Möglichkeit, das Betriebssystem direkt von einer DVD oder einem USB-Stick auszuführen, wenn Sie es nur ausprobieren möchten.

Es verwendet die GNOME-Desktop-Umgebung, die unglaublich einfach zu bedienen ist. Die Standardinstallation beinhaltet außerdem ein Büropaket, einen Webbrowser, einen E-Mail-Client und einen Mediaplayer.

2. Linux Mint

Linux Mint basiert auf Ubuntu und hat ebenfalls eine riesige Community, die Ihnen auf Ihrer Linux-Reise hilft. Wie Ubuntu ist es auch eine der benutzerfreundlichsten Distributionen, die verfügbar sind. Mint bietet die Desktop-Umgebungen MATE und Xfce an, aber für Anfänger empfehlen wir, die Cinnamon-Edition herunterzuladen, da sie am einfachsten zu bedienen ist.

Beginner Linux Distros Mint

Die Installation ist einfach und umfasst einige zusätzliche Pakete, die im Ubuntu-Installer nicht enthalten sind, um Ihren Wechsel zu Linux zu erleichtern. Dazu gehören beispielsweise proprietäre Grafiktreiber. Das bedeutet, dass Sie Mint verwenden können, ohne zusätzliche Konfiguration vornehmen zu müssen.

Wenn Sie Windows verwendet haben, werden Sie feststellen, dass der Mint Cinnamon-Desktop sehr vertraut wirkt – die “Menü”-Schaltfläche unten links funktioniert genauso wie die Windows-“Start”-Schaltfläche.

3. Elementary OS

Wenn Mint die beste Linux-Distribution für Windows-Nutzer ist, dann ist elementary OS das Äquivalent für MacOS-Anwender.

Beginner Linux Distros Elementaryos Juno

Elementary OS ist eine weitere Ubuntu-Distribution, die so gestaltet wurde, dass sie für MacOS-Nutzer sofort erkennbar ist – selbst der Hintergrund sieht aus, als stammt er direkt aus einer Version von MacOS. Sie finden eine Dockleiste am unteren Bildschirmrand, die ähnlich der App-Dock in MacOS ist. Es gibt sogar eine Version des App Stores, genannt AppCenter, die die Installation zusätzlicher Software erleichtert.

Um es MacOS-Nutzern noch angenehmer zu machen, befindet sich die “Schließen”-Schaltfläche oben links in jedem Fenster, sodass Sie nicht versehentlich an der falschen Stelle klicken.

4. Manjaro

Arch Linux zu installieren, ist nichts, was ein typischer Anfänger versuchen sollte. Es gibt keinen grafischen Installer, und Sie müssen Befehle im Terminal verwenden, um die Komponenten auszuwählen und zu installieren, die Sie benötigen, einschließlich Ihrer Desktop-Umgebung.

Beginner Linux Distros Manjaro

Es gibt jedoch viele Vorteile, die Arch Linux mehr als nur einen Versuch wert machen. Sie können das genaue Betriebssystem erstellen, das Sie möchten, ohne zusätzliche Unordnung. Sie haben auch Zugriff auf die neuesten Softwareversionen, insbesondere im Vergleich zu anderen Distributionen.

Die gute Nachricht ist, dass Sie die Vorteile des Arch User Repository ohne die Mühe haben können, Arch von Grund auf neu zu installieren. Manjaro bietet einen einfachen grafischen Installer, der ähnlich wie Ubuntu ist, mit einer breiten Auswahl an Desktop-Umgebungen und Paketen – alles, was Arch zu bieten hat, ohne den ganzen Stress.

5. Solus

Solus ist eine besondere Art von anfängerfreundlicher Linux-Distribution – sie basiert auf keiner anderen, wie die restlichen Distributionen auf dieser Liste. Diese Unabhängigkeit gibt den Entwicklern die Freiheit, Solus nach ihren eigenen Prinzipien zu entwickeln.

Beginner Linux Distro Solus Desktop

Solus gibt an, dass es sich um eine Distribution handelt, die „für alle“ entworfen wurde, was sie freundlich und leicht macht, damit neue Linux-Nutzer den Wechsel vollziehen können. Es erklärt auch die Wahl der Desktop-Umgebungen. Sie können alles von GNOME bis zur Solus-eigenen Budgie verwenden. Budgie ähnelt GNOME, hat jedoch einen stärkeren Fokus auf Einfachheit.

Anstatt umfangreiche Updates durchführen zu müssen, verwendet Solus Rolling Releases, was bedeutet, dass Sie immer das aktuellste System nutzen. Neue Software kann über das Software Center installiert werden, was perfekt für Benutzer ist, die sich im Terminal nicht wohlfühlen. Es gibt auch eine große Auswahl an Software, von Webbrowsern wie Google Chrome bis hin zu Büroanwendungen wie LibreOffice.

Anfängerfreundliche Linux-Distributionen

Jede dieser Distributionen wäre eine gute Wahl für jemanden, der Linux zum ersten Mal installiert. Sie sind einfach zu installieren, leicht zu navigieren und bieten viele Softwareoptionen für die Benutzer.

Welche Distribution würden Sie für anfängliche Linux-Nutzer empfehlen? Lassen Sie es uns in den Kommentaren unten wissen.

Auch lesen: Wie man Zoom auf Linux installiert

Bildnachweis: ElementaryOS über Wikimedia