AMD-Grafikkarten erhalten Unterstützung für GPU-Planung in Windows

Radeon GPU-Treiber-Update
Zwei Serien von AMD-Grafikkarten haben nun Unterstützung für die Grafikplanung in Windows 10 Version 2004. AMD hat kürzlich Treiber für dieses Feature für Beta-Tester veröffentlicht.

Das Windows 10 Mai 2020 Update, das am 27. Mai verfügbar gemacht wurde, beinhaltete hardwarebeschleunigte GPU-Planungsfunktionen. Damit die Technologie funktioniert, ist GPU-Unterstützung erforderlich, die zur damaligen Zeit von den großen Grafikarten, von Intel und NVIDIA bis AMD, nie angeboten wurde.

AMD-Grafikkarten bieten Unterstützung für GPU-Planung

AMD hat Treiber für die Radeon RX 5600 und Radeon RX 5700 Serien von Grafikkarten veröffentlicht, die die GPU-Planungsfähigkeiten von Windows 10 2004 unterstützen sollten.

Typischerweise ermöglicht das Feature den Grafikkarten, ihren eigenen Speicher zu verwalten, ohne auf Systemsoftware angewiesen zu sein. Dadurch werden die GPUs effizienter.

Diese Technologie ist für grafikintensive Anwendungen geeignet, insbesondere für Spiele. Ebenso ist die GPU-Planung für rechenintensive Anwendungen geeignet, wie z.B. Tiefenlernen in der KI.

AMD freut sich, die Beta-Unterstützung für Microsofts Grafikhardware-Planungsfunktion zur Verfügung zu stellen. Durch die Übertragung der Planungsverantwortung von Software auf Hardware hat diese Funktion das Potenzial, die GPU-Reaktionsfähigkeit zu verbessern und Innovationsmöglichkeiten im GPU-Lastmanagement in der Zukunft zu ermöglichen. Dieses Feature ist auf den Grafikkarten der Serien Radeon RX 5600 und Radeon RX 5700 verfügbar.

Auch NVIDIA unterstützt diese Funktion. Das Unternehmen hat kürzlich den GeForce Game Ready-Treiber veröffentlicht, der mit DirectX 12 Ultimate kompatibel ist. Darüber hinaus hat das Unternehmen bekannt gegeben, dass die Treiberversion 451.48 hardwarebeschleunigte GPU-Planung unterstützte.

Bevor Sie jedoch die Radeon-Treiber mit Unterstützung für GPU-Planung herunterladen, sollten Sie beachten, dass das Paket einige bekannte Probleme beinhaltet.

Laut AMD kann die Aktivierung der Hardware-Planung dazu führen, dass Oculus VR-Headsets nicht mehr funktionieren. Ebenso kann auf bestimmten Spielen und Systemkonfigurationen mit Enhanced Sync ein Schwarzbild auftreten.

Der Treiber kann auch einen Videowiedergabebug für Microsoft Edge-Nutzer in einem Multimonitorsystem auslösen.

Verwenden Sie AMD-Grafikkarten, insbesondere Radeon-GPUs, und freuen Sie sich über deren neu erworbene hardwarebeschleunigte Planungsfunktion? Lassen Sie es uns über den Kommentarbereich unten wissen.