Google Chrome für Android testet die Aufforderung "Such-AI-Modus" in der Adressleiste

In der neuesten Canary-Version von Chrome für Android testet Google eine bedeutende Änderung in der Adressleiste. Die vertraute Aufforderung “Google durchsuchen oder URL eingeben” wurde durch “Such-AI-Modus oder URL eingeben” ersetzt.

Der AI-Modus in Chrome, einschließlich der Adressleiste auf Android, funktioniert für Abfragen, wenn Sie in Ihr Google-Konto eingeloggt sind und die Funktion in Ihrer Region verfügbar ist. Andernfalls werden Sie möglicherweise aufgefordert, sich für Search Labs anzumelden, wenn Sie eine Abfrage im AI-Modus eingeben.

Auf den ersten Blick mag es wie ein einfaches Wortupdate erscheinen. Aber machen Sie keinen Fehler: Es zeigt tatsächlich, dass Chrome sich in Richtung einer direkteren Nutzung von KI bewegt, um Ihnen beim Surfen und Suchen im Web zu helfen.

Die Adressleiste von Chrome, auch bekannt als Omnibox, ermöglicht es Benutzern, Webadressen einzugeben oder Abfragen durch Google-Suche auszuführen. Diese neue Formulierung fügt eine dritte Option hinzu: direkt über die Browseroberfläche mit KI zu interagieren. Dies ist getrennt von der bestehenden Abkürzung für den AI-Modus in der Desktop-Version von Chrome. Die Eingabe von @aimode und das Drücken von Tab oder Leertaste startet eine KI-gestützte Sitzung. Hinter den Kulissen verwendet Google sein Gemini 2.5-Modell, um konversationelle Antworten zu generieren. Während Google seit einiger Zeit über Funktionen wie AI-Übersichten und den AI-Modus in der Suche diskutiert — und diese breiter ausrollt, einschließlich in Indien über Search Labs — zeigt die explizite Änderung der Aufforderung in der Omnibox zu “Such-AI-Modus oder URL eingeben” deutlich, wie es möchte, dass Benutzer mit dem AI-Modus interagieren.

Dies ist eine wichtige Änderung der Benutzererfahrung. Es sagt dem Benutzer: “Wenn Sie hier suchen, können Sie jetzt direkt mit unserer KI interagieren, oder Sie können weiterhin eine URL eingeben.” Es kann zu schnelleren Antworten für Benutzer führen, verursacht aber auch Probleme für Verleger, die auf Suchverkehr angewiesen sind.

Abgesehen davon arbeitet Google daran, Edge-ähnliche Suchabkürzungen in die Chrome-Adressleiste zu bringen. Darüber hinaus könnte Chrome bald Benutzern erlauben, PDFs direkt aus dem integrierten PDF-Viewer in Google Drive hochzuladen.